Restauration Hochstrasse

Gestern waren wir beim Sport und haben uns zur Abwechslung mal wirklich etwas zu essen verdient 😉

Wir sind auf dem Weg in die Hochstraße an einer ominösen Veranstaltung mit Musik vorbeigekommen. Erst hat es wie ein Konzert geklungen, aber dann war es nur eine Kundgebung mit bisschen Polizei drum herum. Weil das für uns nicht soo spannend war (und wir keins auf die Mütze bekommen wollten), sind wir gleich weiter in die „Restauration Hochstrasse“ (in der Hochstraße 41, 90429 Nbg.) gegangen.

Dort hatten wir als erstes einen Prosecco mit Weinbergpfirsichlikör (*träum*) und im Anschluss Spaghetti mit Fischragout, bzw. Penne mit Fenchel-Salsiccia.
Beide Gerichte waren hervorragend! Und außerdem waren die Portionen so groß, dass leider beim besten Willen kein Nachtisch mehr in unsere Bäuche passte.

Lauchgesicht

Wir haben uns aus einem Buch mit 365 Kochrezepten einen asiatischen Glasnudelsalat herausgesucht. Irgendwie waren das sehr kreative Zutaten:

Lauchgesicht

Lauchgesicht

Alchermes-Vanillecreme-Torte

Alchermes-Vanillecreme-Torte

Alchermes-Vanillecreme-Torte


(für größere Darestellung auf das Bild klicken)

Für diese Torte bin ich echt lang in der Küche gestanden! Danach hat die ganze Küche geklebt, aber naja, das gehört halt dazu.

Das Rezept für diese ungewöhnliche Torte gab es in dem Jamie Oliver Magazin von März/April 2012 (Seite 34).
Natürlich hat mich als erstes die pinke Farbe gelockt #^.^# Die kommt von dem Likör Alchermes.

Nachdem ich dann über eine Kollegin so einen Alchermes bekommen habe (den gibt’s fast nirgendwo zu kaufen), musste ich das Rezept ja ausprobieren.

Von den Zutaten ist mir übrig geblieben…
1 fast volle Flasche Alchermes (wer hätte das gedacht)
1 Zitrone ohne Schale (kann ja mal passieren)
3 Eiweiß (da findet sich schon was)
480g Maismehl (!!!)

Entgegen meiner Erwartung war das Törtchen sogar ziemlich lecker 😀

O-sha

Es ist inzwischen schon eine gute Weile her, als wir im O-sha waren. Das hatten wir uns auch schon sooo lange mal vorgenommen 🙂

Das Essen war ausgezeichnet (obwohl für meinen Geschmack ein klein bisschen zuviel Zucker drin war) und der Service sehr nett. Leider waren wir mittags dort und da ist (natürlich) irre viel los…

Pak Choi und Zuckerschoten mit Reis

Pak Choi und Zuckerschoten mit Reis

Wenn man mal etwas ausgefallenes probieren möchte, kann man die hausgemachte Zitronengras-Limonade oder den Grüntee-Eistee bestellen. Beide Getränke sind sehr lecker!

lifebar

Im Biomarkt gibt es ja immer wieder etwas zu entdecken 😉 Zum Beispiel die tollen Energieriegel von lifefood. Wir haben diesen hier ausprobiert
lifebar kokos
und sind außergewöhnlich positiv überrascht. Leckerio! 😀

Cafe-Bananeira

Nachdem wir in der Zeitschrift Esskapaden einen interessanten Artikel über ein Café mit Speisen aus Bio- und Fair-Trade-Produkten gelesen hatten, mussten wir das Kleinod mit brasilianischem Touch natürlich besuchen. Kein Weg ist zu weit, auch nicht der nach Erlangen 😉

Im Café Bananeira gibt es ein ziemlich großes Angebot an Smoothies, das uns schier überwältigt hat. Ohne die Hilfe der freundlichen Bedienung würden wir wahrscheinlich heute noch verzweifelt vor der Karte sitzen. Im Endeffekt sind es dann zwei große (0,5l) Smoothies mit Guave und Cajá geworden.

Zum Essen haben wir uns einen Burger und ein mit Bohnen und Chorizo (spanische Paprikasalami) gefülltes Crêpe bestellt.

Crêpe

Crêpe

Alles war sehr lecker und wir kommen wieder! Die Smoothies müssen schließlich alle durchprobiert werden 😉

Wir waren mal kurz weg…

… und zwar in Holland und Belgien.
Ein paar kleine, feine Nascheinheiten haben wir uns da natürlich auch gegönnt… 😉

Unser erstes Quartier hatten wir in Bergen.
Als erstes musste ich natürlich gleich ans Meer 😀 Da gibt es einige Strandbars, wie z.B. das Joep. Mit dem Blick auf die Karte kam der erste Schreck: alles auf niederländisch – und was sind eigentlich Kwekkeboom Kroketten?! Ähm ja… wir haben dann erst mal nur Cappuccino bestellt, da kann man nichts falsch machen 😉

Poffertjespan

Poffertjespan

Mit der hiesigen (Imbiss-) Küche haben wir uns aber auch sehr bald vertraut gemacht und tolle Sachen entdeckt. Die (Pommes) Frites sind dick und sehr knusprig, was wohl daran liegt, dass sie zweimal frittiert werden. Dazu gibt’s neben Ketchup diverse Saucen, wie z.B. die berühmte Saus Speciaal (Ketchup/Mayo mit frisch gehackten Zwiebeln) oder die Oorlog (Erdnuss-Sauce mit Mayo und Zwiebeln).
In die Friteuse kommt so ziemlich alles rein: Frikandellen (Hackfleischrollen), Rundvleeskroketten (Rindfleischkroketten), Satékroketten (mit Erdnuss-Sauce), Bitterballen (wie obige Kroketten, nur kleiner und rund), Mosselen (Muscheln), Kaassoufles (Käsemedaillons),… Wie sich herausstellte, ist „Kwekkeboom“ eine Krokettenmarke 😮

Hello Kitty Tea Set

Hello Kitty Tea Set

In Holland gibt es überall Kühe und Käse; auch in Bergen ist das so. Wir haben die Käserei De Franschman besichtigt und beim Käsemachen zugeschaut. Im hofeigenen Kaaswinkel kann man den Käse gleich kaufen und mitnehmen. Schmeckt wirklich wunderbar! 🙂

Die niederländische Küche wurde ja durchaus auch von der indonesischen Küche einflusst, wie man z.B. an der Satékroket erkennen kann, und es gibt auch das ein und andere indonesische Restaurant. Wir waren im DjaDjan und haben uns durch die kleinere Reistafel durchgefuttert. Das waren insgesamt acht Schälchen: sechs mit unterschiedlichen Gerichten und zwei mit Reis. Und wir waren begeistert! Lekker!

Schokopumps

Schokopumps

Von Bergen aus haben wir mehrere Ausflüge unternommen, auch einen nach Amsterdam. Dort sind wir gleich in eine Patisserie hineingestolpert, die sich als wahre Perle entpuppte. Der Name ist hier Programm: im Unlimited Delicious waren die Taarten eine unglaubliche Augenweide und wirklich grenzenlos lecker 😀
Wir haben auch die Probierstube De Drie Fleschjes für Genever (Wacholderschnaps/Gin) besucht. Das Ambiente ist sehr gemütlich, aber der Schnaps war irgendwie nicht mein Fall. Ich sollte wohl erwähnen, dass ich auch sonst kein großer Freund von Gin bin 😐
Aber gleich gegenüber von der Probierstube war etwas, was meinen Geschmack eher traf: die Brasserie De Drie Graefjes. Da gibt es auch amerikanisches Gebäck, sa-gen-haft! 😀

Schokokuchen

Schokokuchen

Nach den tollen Tagen in Bergen ging es dann weiter zum Castlefest beim Keukenhof in Lisse. Eine schöne Bildergallerie gibt’s von Len van den Berg.

Und nach diesen Tagen wie in einer anderen Welt ging es weiter nach Delft.
Hier hatten wir etwas außerhalb ein hübsches B&B. Glücklicherweise gab es eine kleine Küche und wir konnten uns abends selbst eine Kleinigkeit zubereiten.

Im nächsten und letzten Abschnitt der Reise ging es nach Brügge in Belgien.
Auf dem Weg dorthin sind wir bei Yerseke vorbeigekommen. Dieses Dorf ist für seine Muscheln (-> Zeeuwse mosselen) bekannt. Wir sind zwar beide keine Muschelesser, aber so eine Gelegenheit muss man mitnehmen! Also sind wir zum Hafen gefahren und haben mal so eine Portion Muscheln bestellt. *shock* Meine Güte, waren die lecker! Solche Muscheln hatte ich bis dahin noch nicht gegessen. Kein Wunder, dass der Großteil der Muscheln gleich nach Belgien und Frankreich geht. Im Spiegel online steht übrigens ein Artikel über Yerseke 😉

Muschel

Muschel

Man kann in Belgien einen großen Fehler machen: vor dem Abendessen in eine der zahlreichen Chocolaterien gehen. Natürlich muss man sich dann ein paar Trüffelchen kaufen, diese gleich auffuttern und hat dann (natürlich…) keinen Hunger mehr. Dann kann man noch einen größeren Fehler machen: ohne Abendessen belgische Biere probieren. Und als besonders unclever erwies sich meine Getränkewahl: Delirium Bier. Doch damit nicht genug, ich musste auch zwei „Green Monsters“ trinken (eine Mischung aus Blue Curaçao, Bier und Cider), einen Talisker Whisky und diverse „normale“ Biere. Auf dem Heimweg sind wir noch an einer Disco vorbeigeschlittert. Der Abend war perfekt! … und der nächste Tag im Eimer 🙁

Delirium

Delirium

Green Monster

Green Monster

Gegenüber von unserem B&B in Brügge war das Restaurant Zeno. Das Zeno ist ein Gourmetrestaurant und arbeitet hart an seinem ersten Stern, von dem es nicht weit weg ist, wie man so hört (und liest). Gault Millau vergibt 15 Punkte. Wir haben uns nicht an das 17-Gänge-Menü herangetraut und haben uns für das kleinere 4-Gänge-Menü entschieden. Vor dem ersten Gang wurden uns drei (!) Appetizers serviert. Im Detail durften wir Folgendes genießen (leider kann ich mich nicht an alle Originalnamen der Gänge erinnern):

Kaas & bier met Radijs (Minibierteigkügelchen mit Käse gefüllt, dazu Radischen)
Venkelbloem (frittierte Fenchelblüten)
Garnaal & bloemkool (Nordseekrabben auf Blumenkohl)
Kabeljau mit Muscheln, dazu Weißwein
Kotelette vom Schwein mit Gemüsen, dazu Rotwein
(optionale Käseauswahl – haben wir ausgelassen)
Witte chocolade & groene appel (weiße Schokolade mit grünem Apfel)
Schokolade mit Cassis
Schmalzgebäck

Zum Glück hatte ich ein weites Kleid an und keine (enge) Jeans 😉

Nachdem wir also im Zeno unsere Mägen geweitet hatten, sind wir am nächsten Abend in ein Lokal mit traditioneller Küche gegangen. Wir waren in The Habit und haben das Drei-Gänge-Menü bestellt. Und diesmal waren es wirklich nur drei Gänge. Im ersten Gang gab es Knoblauchgarnelen; die sind ja immer lecker. Mein zweiter Gang war ein Fischeintopf, der zwar sehr gut geschmeckt hat, aber unglaublich mächtig war. Soviel Sahne, Butter und Käse auf einmal lösten dann in der Nacht arge Magenschmerzen aus… Naja, das konnte ich ja nicht ahnen und ließ mir den dritten Gang – Creme Brulée – schmecken. Wir rollten ins B&B zurück und waren zu fertig, um auch nur ein klitzekleines bisschen beim brügger Tanzfestival mitzufeiern.

Godiva

Godiva

Außerdem möchte ich noch jedem Belgienbesucher die belgischen Waffeln ans Herz legen. Der rohe Teig ist ungefähr so fest wie Hefeteig und nicht so flüssig wie hierzulande. Lekker lekker! 😉

bioundnah

Und wieder war ich im Supermarkt 🙂
Wie der Name schon erkennen lässt, handelt es sich um einen Bio-Markt. „Der Genossenschaftsladen“ ist nur einen Katzensprung von meinem Büro entfernt. Also ist er auch für mich persönlich „nah“.
Die Homepage bioundnah sagt euch, wo die leckeren Bioprodukte zu Hause sind und wann ihr sie „besuchen“ könnt 🙂